Lange ist es her, dass ich von mir hoeren liess, aber ich bin nicht verschollen, nur wieder im Urlaub. Ohja, was fuer ein Luxus. Ich entdecke den Sueden dieses wunderschoenen und wahnsinnig vielseitigen Landes und verbringe eine Woche in Puerto Madryn, einer kleinen Stadt am Meer in der Provinz Chubut, die beruehmt fuer ihre legendaere Umgebung ist. Diese wartet mit Meerestieren wie Walen, Pinguinen und Seeloewen auf. Von Puerto Madryn aus, dem Surf- und Tauchparadies Argentiniens, kann man viele Tagestouren zu den verschiedenen Naturschauspielen machen. Gestern sind wir zur Punta Tombo gefahren, einem Naturreservat, wo Millionen von Pinguinen leben. Pinguine verschiedenster Arten, die alle sehr suess und tollpatschig wirken, und das alles vor einer traumhaft schoenen Kulisse: tiefblaues Meer, weisser Strand, rote Felsen und gelb-gruene Steppe.
Diesmal ist mein Reisepartner Luis, der mich fuer 3 Wochen hier besucht. Nach einer Buenos Aires-Sightseeingwoche, in der ich noch gearbeitet habe und ihm auch mein Projekt gezeigt habe, sind wir nun seit Montag hier und treten Samstag wieder die 20-stuendige Rueckfahrt nach Buenos Aires an, wie immer im Reisebus.
Das Wetter ist toll, viel kuehler als in Buenos Aires, aber trotzdem warm in der Sonne, strahlend blauer Himmel, glitzerndes Meer und ein relativ leerer Strand. Ich bin wirklich in Urlaubsstimmung.
Morgen machen wir eine Tour zur Peninsula Valdes, die beruehmte Halbinsel in der Naehe, wo man neben vielen anderen Meerestieren im Zeitraum zwischen Juni und Dezember auch Wale beobachten kann. Im Moment sind die leider nicht da, allerdings muesste es Orkas geben. Ich bin also gespannt, freue mich aber auch auf die anderen Tiere. Mit einem Minivan geht es wie gestern um viertel nach 7 Uhr morgens los und wir werden um die selbe Zeit abends wieder ankommen.
Der Sueden Argentiniens unterscheidet sich deutlich vom Norden oder vom Westen. Erstmal ist es deutlich kuehler und trockener. Ausserdem viel teurer. Das Hostel, das Essen, eigentlich alles. Daher koennen sich auch nur wenige Argentinier eine Reise in den Sueden leisten. In Tucuman und Mendoza habe ich viele argentinische Urlauber getroffen, hier bisher nur Franzosen (ganz schoen viele!), Amerikaner, Englaender und Spanier. Das spricht ja auch fuer sich.
Die Landschaft erinnert teiweise an Suedspanien, teilweise an Holland, sehr paradox.
Ich geniesse das frische Klima sehr, das einen riesigen Kontrast zum schwuelen Buenos Aires bildet. Ausserdem hat es in Buenos Aires vor unserer Abreise so stark geregnet, dass meine Wohnung wirklich komplett unter Wasser stand , obwohl alle Fenster geschlossen waren, und die Strassen wieder mal voellig ueberfordert von den Wassermengen waren.
Jetzt geht es zum Strand und danach in das Ecocentro-Mueseum, das laut dem Lonelyplanet ein Muss ist!
Bis bald, Gruesse ins langsam tauende Deutschland!
Donnerstag, 25. Februar 2010
Samstag, 30. Januar 2010
Meine Reise

Am ersten Januar, nach einer gelungenen Silvesternacht in Palermo, ging meine Rucksacktour durch Südamerika los. Zusammen mit meiner Freundin Pia fuhr ich nach Mendoza, an die Grenze der Anden, wo wir eine andere Freundin von Pia, Isa, aufgabelten, und 2 schöne Tage verbrachten. Die Stadt war ganz niedlich, besser gefiel uns aber die Umgebung. Wir fuhren einen Tag in die Berge, und da die Thermenanlage voll war, badeten wir in einem Fluss, der durch die Berge floss. Sehr idyllisch. Abends gab es Weinprobe und Käsekosten mit einer Gruppe junger Argentinier und einem kanadischen Pärchen in unserem schönen kleinen Hostel.
Weiter ging die Reise über die Anden nach Santiago de Chile mit einem Zwischenstop an der Puente del Inca, eins der Naturwunder Argentiniens. Diese natürliche Brücke guckten wir uns 3 Stunden lang an, bis es mit einem semiseriösen 17-Sitzer weiter nach Chile ging. An der Grenze war es furchtbar: Hauptreisezeit bedeutete 4 Stunden warten - und das in der Kälte der Anden. Nachdem alles Gepäck der Reisenden ausgeladen und durchleuchtet wurde, konnten wir irgendwann endlich weiterfahren und kamen schließlich um halb 12 Uhr nachts in Santiago an. Empfangen wurden wir von Judith, einer Freundin von Pia, und einem weiteren Schulfreund, die uns vom Terminal mit in das Hostel nahmen, in dem Matti wohnt. Die Nacht war sehr international: Franzosen, Deutsche, Brasilianer und Chilenen saßen im Patio des Hostels und wir unterhielten uns gut, tranken Wein und erlebten unseren ersten Abend in Chile, dem Land der Palta (Avokada). Sie sollte für die nächsten Tage ein treuer Begleiter werden, denn sie lauert überall. Auf dem Hotdog, an der Straßenecke, im Salat, auf dem Sandwich: Palta, wohin man sah. Und zu einem Spottpreis. Herrlich - aber nur eine gewisse Zeit lang. Jetzt kann man mich damit jagen.
Nach einer Nacht im Hostel wurden wir von Judiths Gastfamilie herzlich aufgenommen und lernten für 3 Tage chilenisches Familienlaben kennen. Wir wurden liebevoll bekocht und konnten uns nur schwer von den Gesprächen mit der netten Gastmutter losreißen. Santiago wartete mit schönen Ecken auf uns. Das Barrio Brasil und das Barrio Bellavista gefielen mir sehr gut: Sehr jung, sehr modern, ein eigener Flair. Auf dem Cerro San Cristobal bestaunten wir die Stadt von oben und tranken später Kaffee in einer schönen Ecke von Bellavista.
Der Tag in Valparaiso und Vina del Mar war ebenfalls unvergesslich. Valpo ist eine wunderschöne, bunte Stadt mit viel Streetart und einem riesigen Hafen, und in Vina punktet der Strand und das Meer. Das war wirklich Urlaubsfeeling pur. Nachdem beim Mittagessen in einem kleinen Restaurant der Expräsident und Kandidat Frei neben uns saß und wir uns so nicht vor 10 Kameramännern retten konnten, haben wir die Entspannung am Strand auch gebraucht ;)
Nach 4 Tagen Santiago ging es für mich dann weiter nach San Felipe, wo ich andere Freiwillige besucht habe, die ich von meinen Vorbereitungsseminaren kenne. Wir verbrachten ein tolles Wochenende in einem Nationalpark namens "7 Tazas", der 7 Wasserfälle und viel Natur zu bieten hat. Campen war zwar schön und gut, aber nachts wurde es so kalt, dass ich kaum schlafen konnte. Dafür war es tagsüber warm und wir sind in den "Tazas" geschwommen, von Felsen gesprungen, haben uns gesonnt, viel gelesen und abends natürlich Asado gegessen.
Danach ging es nach La Serena, von da aus nach Antofagasta, von wo wir eigentlich weiter nach Salta, in den Norden Argentiniens, fahren wollten. Fehlanzeige. Bis zum 29. Januar waren alle Busse voll und wir stellten fest, dass wir tatsächlich gestrandet waren. Die einzige Option blieb das Flugzeug, da wir schon am 18. Januar beim Zwischenseminar in Misiones sein mussten. Also ging es für Pia und mich nachts wieder nach Buenos Aires, früher erwartet und ein bisschen gefrustet. Den Ärger über das ausgegebene Geld schluckten wir dann aber schnell runter und machten uns schon am nächsten Tag wieder auf den Weg Richtung Misiones. In der Provinzhauptstadt Posadas verbrachten wir dann vor dem Seminar noch 3 entspannte Tage, bevor es zum Seminar ging. Wir lagen am Pool, haben gelesen, sind spazieren gegangen, waren einen Tag in Paraguay um die Ruinen der Jesuitenreduktion zu besichtigen, und gingen abends mit ein paar Leuten aus dem Hostel feiern. Diese Zeit habe ich nochmal sehr genossen. Danach ging es ab zum Zwischenseminar, dazu später mehr.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Sittenverfall - Deutsche feiern orientalische Weihnacht in Argentinien
Klingt nach Bild, stimmt aber wirklich.
Auf dem Speiseplan für Heiligabend steht Melone mit Parmaschinken, Griechischer Salat, geschmortes Lamm mit Paprikacouscous und Himbeerschichtspeise. Das wird ein Fest!
Bei so viel leckerem Essen wird die Trauer über die Abwesenheit der Familie vielleicht ein bisschen unterdrückt. Weihnachten bei schwülen 30 Grad hatte ich auf jeden Fall noch nie. Ganz ehrlich sehne ich mich ein bisschen nach dem kalten Deutschland. Denn Weihnachten gehört für mich zu Kälte. Diese Hitze hier hat da nichts verloren.
Was habe ich die letzten Tage so getrieben? Da ich 3 Tage aufarbeiten musste, damit ich mir für Besuch ein bisschen frei nehmen kann, habe ich in der Casa Abierta, dem Haupthaus des Centro Angelelli, gearbeitet. Am Montag habe ich die Kinder der Frauen, die sich wegen häuslicher Gewalt beraten lassen, gehütet. Es war die Hölle, weil die Rotzbengel schlecht erzogen waren und die ganze Zeit weggerannt sind, so dass ich wie eine Blöde sie die ganze Zeit suchen musste. Ich alleine mit 7 kleinen Kindern, das war eine echte Herausforderung. Die Hitze hat es nicht besser gemacht.
Dienstag Asado mit den Leuten von Caritas, dann ging es daran, einen Weihnachtsbaum aus Stoff zu basteln, für die Weihnachtsfeier heute, und dann die Geschenke für die Frauen, die zum Gewalt-Taller kommen, und ihre Kinder einzupacken.
Nach 7 Stunden wurde ich quasi rausgeschmissen, damit ich mich entspanne, um heute Morgen nach Capital zu fahren (2 Stunden eine Fahrt!)und Rechnungen abzugeben und dafür Schecks entgegegn zu nehmen.
Nach dieser Odyssee hatte ich dann heute Nachmittag endlich ein bisschen Zeit, um mein Wichtelgeschenk zu besorgen. Wir haben ja unter uns 4 Mädels gewichtelt. Morgen ist es dann so weit. Ich schwitze immer noch, dabei ist es schon halb 12 nachts.
Ich hasse es. Ich bin einfach kein Hitzemensch. Vor allem kein Freund der feuchten Hitze hier.
Hauptsache, unsere orientalische Weihnacht, die wir Deutschen morgen in Argentinien feiern, gelingt!
Also meine Lieben. Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen wunderschöne Weihnachten. Ich wünsche euch, dass ihr es mit den Menschen verbringen könnt, die euch wichtig sind, dass ihr es in Frieden verbringt und mit froher Hoffnung auf das kommende Jahr.
Was mich betrifft, ich feiere dieses Jahr zwar das erste Mal nicht mit meiner Familie, auch nicht mit meinen Freunden von zu Hause. Aber ich feiere mit neuen Freunden. Mit Lisa, Anna, Laura, Hendrik und Gabriel. Menschen, die mich in meinem Leben hier von Anfang an begleitet haben, und die hier also wie meine Familie sind.
Also freue ich mich auf unser Fest morgen, auch wenn ich meine Familie und Freunde vermissen werde.
Feliz Navidad!
Auf dem Speiseplan für Heiligabend steht Melone mit Parmaschinken, Griechischer Salat, geschmortes Lamm mit Paprikacouscous und Himbeerschichtspeise. Das wird ein Fest!
Bei so viel leckerem Essen wird die Trauer über die Abwesenheit der Familie vielleicht ein bisschen unterdrückt. Weihnachten bei schwülen 30 Grad hatte ich auf jeden Fall noch nie. Ganz ehrlich sehne ich mich ein bisschen nach dem kalten Deutschland. Denn Weihnachten gehört für mich zu Kälte. Diese Hitze hier hat da nichts verloren.
Was habe ich die letzten Tage so getrieben? Da ich 3 Tage aufarbeiten musste, damit ich mir für Besuch ein bisschen frei nehmen kann, habe ich in der Casa Abierta, dem Haupthaus des Centro Angelelli, gearbeitet. Am Montag habe ich die Kinder der Frauen, die sich wegen häuslicher Gewalt beraten lassen, gehütet. Es war die Hölle, weil die Rotzbengel schlecht erzogen waren und die ganze Zeit weggerannt sind, so dass ich wie eine Blöde sie die ganze Zeit suchen musste. Ich alleine mit 7 kleinen Kindern, das war eine echte Herausforderung. Die Hitze hat es nicht besser gemacht.
Dienstag Asado mit den Leuten von Caritas, dann ging es daran, einen Weihnachtsbaum aus Stoff zu basteln, für die Weihnachtsfeier heute, und dann die Geschenke für die Frauen, die zum Gewalt-Taller kommen, und ihre Kinder einzupacken.
Nach 7 Stunden wurde ich quasi rausgeschmissen, damit ich mich entspanne, um heute Morgen nach Capital zu fahren (2 Stunden eine Fahrt!)und Rechnungen abzugeben und dafür Schecks entgegegn zu nehmen.
Nach dieser Odyssee hatte ich dann heute Nachmittag endlich ein bisschen Zeit, um mein Wichtelgeschenk zu besorgen. Wir haben ja unter uns 4 Mädels gewichtelt. Morgen ist es dann so weit. Ich schwitze immer noch, dabei ist es schon halb 12 nachts.
Ich hasse es. Ich bin einfach kein Hitzemensch. Vor allem kein Freund der feuchten Hitze hier.
Hauptsache, unsere orientalische Weihnacht, die wir Deutschen morgen in Argentinien feiern, gelingt!
Also meine Lieben. Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen wunderschöne Weihnachten. Ich wünsche euch, dass ihr es mit den Menschen verbringen könnt, die euch wichtig sind, dass ihr es in Frieden verbringt und mit froher Hoffnung auf das kommende Jahr.
Was mich betrifft, ich feiere dieses Jahr zwar das erste Mal nicht mit meiner Familie, auch nicht mit meinen Freunden von zu Hause. Aber ich feiere mit neuen Freunden. Mit Lisa, Anna, Laura, Hendrik und Gabriel. Menschen, die mich in meinem Leben hier von Anfang an begleitet haben, und die hier also wie meine Familie sind.
Also freue ich mich auf unser Fest morgen, auch wenn ich meine Familie und Freunde vermissen werde.
Feliz Navidad!
Freitag, 18. Dezember 2009
Ein Tag im Freibad. Fazit: Ein kleiner Sonnenbrand, ein kleiner Hund und viele kleine Kinder
Heute ein paar Worte aus dem Locutorio (Internetcafe) von nebenan (daher auch der Mangel an Umlauten, scharfem s etc.).
Der Tag war echt schoen! Wir waren mit allen vier Zentren im Freibad, haben geschwommen, Ball gespielt, gegrillt und gegessen, in der Sonne gelegen (die meiste Zeit aber doch eher im Schatten) und das Jahresende gebuehrend gefeiert.
Einigen Kindern habe ich ein paar Schwimmzuege beigebracht, denn nur etwa die Haelfte der Kinder kann schwimmen. Wir hatten auf jeden Fall einen Heidenspass, haben herumgeplanscht und das gute Wetter genossen.
Dann hat Anna 3 kleine Babyhunde entdeckt und sich kurzerhand entschlossen, den kleinsten und schwaechsten (Lisa behauptet auch: den haesslichsten) mit nach Hause zu nehmen, um ihn aufzupaeppeln. Gesagt, getan, momentan muesste er sich schon ein Haus weiter im ersten Stock, Wohnung 2 befinden...ich bin gespannt, ob sie ihn flofrei und stubenrein kriegt. Die arme Lisa ist auf jeden Fall ein bisschen besorgt..
Ab Montag arbeite ich noch 3 Tage in anderen Projekten, um die Ferien, die ich mir mit meinem Besuch nehme, zu kompensieren. Aber ich freue mich darauf, bin gespannt, welche neuen Einblicke mir diese Arbeit geben wird. Und danach habe ich einen Monat frei :)
Ich werde mit Pia und einer Freundin nach Mendoza, dann nach Santiago de Chile, Valparaiso, San Felipe und dann nach La Serena fahren; von dort aus dann in den Norden Argentiniens nach Salta und Juyjuy und dann zum Seminar nach Misiones. Bin schon sehr gespannt!
Ahora me voy, muss noch in unsere Stammbar und auf die Ferien anstossen!
Ich denke an euch, die ihr in Deutschland friert, waehrend ich mit einem klein wenig Sonnenbrand meinen Cocktail schluerfe. Celebra la vida! Das sage ich dazu!
Hasta pronto, amigos!
Eure sehr gut gelaunte Laura!
Der Tag war echt schoen! Wir waren mit allen vier Zentren im Freibad, haben geschwommen, Ball gespielt, gegrillt und gegessen, in der Sonne gelegen (die meiste Zeit aber doch eher im Schatten) und das Jahresende gebuehrend gefeiert.
Einigen Kindern habe ich ein paar Schwimmzuege beigebracht, denn nur etwa die Haelfte der Kinder kann schwimmen. Wir hatten auf jeden Fall einen Heidenspass, haben herumgeplanscht und das gute Wetter genossen.
Dann hat Anna 3 kleine Babyhunde entdeckt und sich kurzerhand entschlossen, den kleinsten und schwaechsten (Lisa behauptet auch: den haesslichsten) mit nach Hause zu nehmen, um ihn aufzupaeppeln. Gesagt, getan, momentan muesste er sich schon ein Haus weiter im ersten Stock, Wohnung 2 befinden...ich bin gespannt, ob sie ihn flofrei und stubenrein kriegt. Die arme Lisa ist auf jeden Fall ein bisschen besorgt..
Ab Montag arbeite ich noch 3 Tage in anderen Projekten, um die Ferien, die ich mir mit meinem Besuch nehme, zu kompensieren. Aber ich freue mich darauf, bin gespannt, welche neuen Einblicke mir diese Arbeit geben wird. Und danach habe ich einen Monat frei :)
Ich werde mit Pia und einer Freundin nach Mendoza, dann nach Santiago de Chile, Valparaiso, San Felipe und dann nach La Serena fahren; von dort aus dann in den Norden Argentiniens nach Salta und Juyjuy und dann zum Seminar nach Misiones. Bin schon sehr gespannt!
Ahora me voy, muss noch in unsere Stammbar und auf die Ferien anstossen!
Ich denke an euch, die ihr in Deutschland friert, waehrend ich mit einem klein wenig Sonnenbrand meinen Cocktail schluerfe. Celebra la vida! Das sage ich dazu!
Hasta pronto, amigos!
Eure sehr gut gelaunte Laura!
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Stress und Ferien
So groß angekündigt und dann noch nicht mal was berichtet. Tz tz. Lo siento!
Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, war Mar del Plata toll! Und das Wetter auch. Die Wohnung war super zentral, wir haben viel gesehen, Zeit am Strand verbracht, haben gekocht, waren im Casino (wo Lisa mit 2 Peso Einsatz am Automaten 150 Pesos gewonnen hat!), waren essen und auch einmal feiern. Ein rumdum gelungener Kurztrip!
Kaum zurück hat mich aber dann schon wieder der Stress eingeholt. Naja, selbstgemacht, irgendwie. Da ich mich am Wochenende entschlossen habe, mich doch in Nancy für den Studiengang Sciences Po zu bewerben, muss ich jetzt eine sehr aufwändige Bewerbung auf mich nehmen. Da ich die letzten zehn Tage aber jeden Tag etwas gemacht habe, bin ich schon fast fertig und so viel war es dann doch nicht.
Dementsprechend waren meine letzten Wochen sehr voll und da wir kein Internet mehr in der Wohnung haben, hat sich das ganze noch ein wenig mehr kompliziert. So wohne ich jetzt so halb bei Lisa und Anna, die mich netterweise ihr Internet mitbenutzen lassen.
Heute war außerdem mein letzter Tag im Projekt vor den Ferien. Morgen gehen alle Zentren zusammen ins Freibad, um das Jahresende zu feiern.
Als ich mich heute von allen verabschiedet habe, ist mir wieder einmal aufgefallen, wie sehr ich mich mit allen aus dem Projekt, sowohl Jugendliche, als auch Mitarbeiter angefreundet habe, wie selbstverständlich ich mittlerweile Teil des Teams bin und wie komisch es sein wird, sich zu verabschieden mit dem Wissen, vielleicht nie mehr wieder zu kommen. Wenn ich groß bin und einmal viel Geld verdienen sollte, weiß ich auf jeden Fall, wohin ich es spenden werde. Mein Projekt ist einfach toll!
Heute habe ich den Jugendlichen dieses Fadenspiel beigebracht, bei dem man zu zweit sich immer gegenseitig den Faden von den Händen nimmt. Schwer zu erklären, ich denke, viele von euch kennen das. Kam auf jeden Fall super an und sie haben es die ganze Zeit gespielt.
Damit ihr euch ein noch besseres Bild von meinem Projekt machen könnt, lade ich im nächsten blog ein paar Fotos hoch.
Wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit! Ich schwitze hier bei 30 Grad..
Eure Laura!
Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, war Mar del Plata toll! Und das Wetter auch. Die Wohnung war super zentral, wir haben viel gesehen, Zeit am Strand verbracht, haben gekocht, waren im Casino (wo Lisa mit 2 Peso Einsatz am Automaten 150 Pesos gewonnen hat!), waren essen und auch einmal feiern. Ein rumdum gelungener Kurztrip!
Kaum zurück hat mich aber dann schon wieder der Stress eingeholt. Naja, selbstgemacht, irgendwie. Da ich mich am Wochenende entschlossen habe, mich doch in Nancy für den Studiengang Sciences Po zu bewerben, muss ich jetzt eine sehr aufwändige Bewerbung auf mich nehmen. Da ich die letzten zehn Tage aber jeden Tag etwas gemacht habe, bin ich schon fast fertig und so viel war es dann doch nicht.
Dementsprechend waren meine letzten Wochen sehr voll und da wir kein Internet mehr in der Wohnung haben, hat sich das ganze noch ein wenig mehr kompliziert. So wohne ich jetzt so halb bei Lisa und Anna, die mich netterweise ihr Internet mitbenutzen lassen.
Heute war außerdem mein letzter Tag im Projekt vor den Ferien. Morgen gehen alle Zentren zusammen ins Freibad, um das Jahresende zu feiern.
Als ich mich heute von allen verabschiedet habe, ist mir wieder einmal aufgefallen, wie sehr ich mich mit allen aus dem Projekt, sowohl Jugendliche, als auch Mitarbeiter angefreundet habe, wie selbstverständlich ich mittlerweile Teil des Teams bin und wie komisch es sein wird, sich zu verabschieden mit dem Wissen, vielleicht nie mehr wieder zu kommen. Wenn ich groß bin und einmal viel Geld verdienen sollte, weiß ich auf jeden Fall, wohin ich es spenden werde. Mein Projekt ist einfach toll!
Heute habe ich den Jugendlichen dieses Fadenspiel beigebracht, bei dem man zu zweit sich immer gegenseitig den Faden von den Händen nimmt. Schwer zu erklären, ich denke, viele von euch kennen das. Kam auf jeden Fall super an und sie haben es die ganze Zeit gespielt.
Damit ihr euch ein noch besseres Bild von meinem Projekt machen könnt, lade ich im nächsten blog ein paar Fotos hoch.
Wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit! Ich schwitze hier bei 30 Grad..
Eure Laura!
Dienstag, 15. Dezember 2009
Abonnieren
Posts (Atom)







